Bokel wird Mitte des 13. Jahrhunderts erstmals als „Boclo“ (i.e. Buchenhain) urkundlich erwähnt. Eine besondere Rolle spielte der Ort durch seine Zwangswassermühle, die seit 1589 existierte. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts waren alle Einwohner des Kirchspiels verpflichtet, ihr Getreide hier mahlen zu lassen. Da die Bokeler Au jedoch nicht immer ausreichend Wasser führte, wurde 1832 zusätzlich eine Windmühle errichtet, um eine zuverlässigere Versorgung sicherzustellen.
Idstedt (dän. Isted) zählt zu den historisch bedeutendsten Orten des Herzogtums Schleswig. Bereits 1196 urkundlich erwähnt und 1231 als Hauptort der dänischen Gebietseinheit „Idstedtsyssel“ benannt, zeugen archäologische Funde von einer Besiedlung, die bis in das 4. Jahrtausend v. Chr. zurückreicht.
Der Geestort Heist war über Jahrhunderte eng mit dem Ochsenhandel verbunden. Nachdem die Ochsentreiber die Pinnau-Furt südlich von Uetersen überquert hatten, erreichten sie Wedel innerhalb eines Tages. Ihr Weg entsprach weitgehend dem Verlauf der heutigen Bundesstraße B431. Auch wenn kleinere Niederungen durchquert werden mussten, stellte der trockene Geestrand, der sich entlang der Marsch nach Wedel erstreckte, eine ideale Triftstrecke dar.
Zwischen Nortorf und Neumünster liegt Timmaspe, ein ruhiger Ort inmitten der hügeligen Landschaft Mittelholsteins. Gut angebunden durch die nahegelegene Autobahn, bietet die Gemeinde viel Natur, ein reges Vereinsleben und viele Freizeitmöglichkeiten.
Der Ochsenweg – einst Handelsroute, Heerweg und Pilgerpfad – steckt voller Geschichte und Überraschungen. Ob das urzeitliche Niehuuser Tunneltal, das sagenumwobene „Peissener Loch“, das malerische Treenetal oder der mit seiner Größe beeindruckende Truppenübungsplatz “Lockstedter Lager”: Entlang des Weges gab und gibt es viel zu entdecken!
Bad Bramstedt verdankt seinen Namen dem Fluss Bramau und hat eine lange Geschichte als bedeutender Handelsplatz. Bereits im 13. Jahrhundert spielte der Ort eine wichtige Rolle am östlichen Strang des berühmten Ochsenweges, einer der wichtigsten Handelsrouten Nordeuropas.
Die Gemeinde Dannewerk ist reich an archäologischen Denkmälern – das bedeutendste unter ihnen ist das Danewerk (dän. Danevirke), eine über viele Kilometer erhaltene Wallanlage, die seit 2018 zum UNESCO-Welterbe gehört. Einen umfassenden Einblick in Geschichte und Bedeutung dieser einzigartigen Befestigung bietet das Danevirke-Museum direkt vor Ort.