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Sonnenaufgang an der Stör mit Nebel. Kreis Steinburg
©Holstein Tourismus / photocompany

Hörgeschichten vom Ochsenweg: Weggabelung West-/Ostroute – Nordwärts

Intro: Begleitet das Vater-Tochter-Duo Tjark und Freya auf ihrer Tour entlang des Radfernweges Ochsenweg quer durch Schleswig-Holstein. Die beiden geben euch viele Einblicke zu Land und Leuten, Hintergrundinformationen zur Geschichte und Wissenswertes zu Flora und Fauna. Und ganz nebenbei auch zu ihrer eigenen Familiengeschichte, was nicht immer so ganz einfach ist, denn bei den beiden prallen ihre unterschiedlichen Charaktere aufeinander.

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Eine deutsch-dänische Romanze?

Die Geschichte von Wiebke Kruse, einem Bauernmädchen aus der Region, und König Christian IV. von Dänemark (1577–1648) gehört zu den faszinierendsten Erzählungen aus Bad Bramstedt.

Vom Ochsenweg zur modernen Stadt

Die Geschichte Elmshorns, das 1141 erstmals als „Elmeshorne“ urkundlich erwähnt wurde, ist eng mit dem berühmten Ochsenweg verbunden. Diese historische Handelsroute führte Viehtreiber und Kaufleute über Uetersen nach Wedel und weiter bis Hamburg.

Holstein Tourismus / photocompany
©Holstein / photocompany

Vom historischen Ochsenweg zur Militärgeschichte

Hohenlockstedt, eine Gemeinde mit spannender Vergangenheit, verdankt ihre Existenz indirekt dem Holsteiner Ochsenweg. Dieser uralte Handelsweg führte von Rendsburg über Hohenwestedt nach Itzehoe und prägte die Region über Jahrhunderte.

©Grünes Binnenland

Knotenpunkt historischer Wege

Das Dorf Idstedt (dän. Isted) zählt zu den historisch bedeutendsten Orten im ehemaligen Herzogtum Schleswig. Erstmals 1196 urkundlich erwähnt und 1231 als Hauptort der dänischen Verwaltungseinheit „Idstedtsyssel“ benannt, reicht die Besiedlung der Region bis in die Jungsteinzeit zurück. Ein beeindruckendes Zeugnis dieser frühen Epoche ist die „Idstedter Räuberhöhle“, ein über 5.000 Jahre altes Großsteingrab, das direkt an einer historischen Route des Ochsenweges liegt – hier als „Königsweg“ (via regia) bekannt.

©Ochsenweg / Frank Siemers

Legenden rund um den Kropper Busch

Die Region um Sorgbrück ist tief mit der Geschichte des Ochsenweges verbunden. Hier, an der Grenze zwischen dem Kropper Busch im Norden und der Lohheide im Süden, verlief über Jahrhunderte eine der wichtigsten Handels- und Heerstraßen des Nordens. Noch heute ist ein 7 Kilometer langer Abschnitt des historischen Ochsenweges als sandige Piste erhalten – ein Relikt aus längst vergangenen Zeiten.

Historischer Krug in Oeversee
©Historischer Krug, Oeversee

Historische Wege, Schlachten und Naturschönheiten

Der Name Oeversee verweist auf die Lage am Sankelmarker See. Besonders die dänische Schreibweise „Oversø“ verdeutlicht dies – aus dänischer Sicht liegt das Dorf „oberhalb“ des Sees.

Geologische Vielfalt

Peissen, erstmals im Jahr 1380 und erneut 1482 urkundlich erwähnt, liegt malerisch zwischen Hohenwestedt und Itzehoe, an einem wichtigen historischen Weg: dem westlichen Strang des Holsteiner „Ochsenweges“. Dieser Pfad, von dem zahlreiche archäologische Funde zeugen, war nicht nur in prähistorischer Zeit von Bedeutung. Im Mittelalter führte er unter anderem als Viehtriftweg zum Itzehoer Ochsenmarkt und diente skandinavischen Pilgern als Pilgerweg. Auch als Heerweg war er mehrfach genutzt.

Paar Spaziergang auf dem Klostergelände
©Holstein Tourismus / photocompany

Spuren der Ochsentriften

Uetersen, erstmals 1234 urkundlich erwähnt, verdankt seinen Namen der geografischen Lage am „äußersten“ Rand der Marsch und Geest. Die Ortsbezeichnung „Utersten“ spiegelt diese einzigartige Position wider. Auf einem Geestkern, der vor Hochwasser geschützt ist, konnte sich Uetersen im Laufe der Jahrhunderte zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt entwickeln.